Arbeits- und AufenthaltsgenehmigungenDie Unternehmen sind immer häufiger mit der Notwendigkeit konfrontiert, die Arbeitsverträge mit hochqualifizierten EU-Ausländern in Spanien abzuschliessen.

Im Zuge der Globalisierung sehen sich Unternehmen, aufgrund sehr spezifischer Anforderungsprofile, immer häufiger mit der Notwendigkeit konfrontiert, Arbeitnehmer auch außerhalb der Landesgrenzen suchen zu müssen.

Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis

Speziell um eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für potenzielle Angestellte aus Nichtmitgliedsstaaten der Europäischen Union zu erhalten, ist es wichtig, die zur Verfügung stehenden Optionen der Arbeitsverträge mit EU-Ausländern genau zu kennen.

Welches Verfahren sich im konkreten Fall anbietet hängt von der Situation des Arbeitnehmers ab. Dieser Artikel fokussiert sich auf Arbeitsverträge mit hochgradig qualifizierten Kandidaten mit Universitätstiteln oder Abschlüssen von „angesehenen“ Instituten oder Business-Schools.

Es ist darauf hinzuweisen, dass der Gesetzgeber keine genauen Kriterien definiert, was als Abschluss an einem „angesehenen“ Institut gilt, weshalb momentan jeder Abschluss an einer Universität oder Business-School als hinreichend gilt.

Die für dieses Szenario relevanten Regularien sind im Gesetz 14/2013 geregelt, bekannt in Spanien als das „Gesetz der Mobilität“, welches nach seiner Modifikation durch Gesetz 25/2015 einen einfacheren und schlankeren Prozess vorsieht, die entsprechenden Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen zu erhalten.

Der Antrag kann per Internet gestellt werden und muss notwendigerweise Dokumente zum Unternehmen selbst als auch zum potentiellen Arbeitnehmer enthalten. Hier ist es wichtig zu beachten, dass sowohl die Titel auch das polizeiliche Führungszeugnis übersetzt und notarisiert sein müssen, damit es nicht zu Verzögerungen kommt.

Diese Art von Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen erlauben es einen Vertrag mit dem Kandidaten in Spanien abzuschließen, wenn sich diese legal in Spanien aufhält, da Sie nicht auf die Ausstellung eines Visums warten müssen.

Das Mobilitätsgesetz sieht darüber hinaus die Möglichkeit vor, die Erlaubnis auf die Angehörigen des Arbeitnehmers auszuweiten. Diese Bewilligung kann zeitgleich mit der des Arbeitnehmers beantragt werden oder auch danach, falls die Familienangehörigen später nachziehen.

Vorteile der Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im Fall der Arbeitsverträge mit EU-Ausländern, die Erlangung von Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen durch das Mobilitätsgesetz eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem durch das Einwanderungsgesetz festgelegten Verfahren hat.

  • Dieses Verfahren erfordert keine Begründung dazu, wieso aufgrund der Arbeitsmarktssituation die Einstellung eines Ausländers notwendig ist.
  • Der Antrag wird innerhalb von 20 Tagen bearbeitet, keine Rückmeldung bedeutet, dass diesem zugestimmt wurde.
  • Das Verfahren kann mit dem Arbeitnehmer in Spanien durchgeführt werden, vorausgesetzt, dass er sich legal aufhält, zum Beispiel als Tourist oder Student.
  • Ermöglicht es Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung für Familienangehörige gemeinsam mit zu beantragen.
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