Verrechnungspreise in SpanienDie vom spanischen Finanzamt geforderten speziellen Nachweise für die Verrechnungspreise in Spanien stehen in direktem Zusammenhang mit dem Nettoumsatz. Der Nettoumsatz muss vor Ende der Frist zur freiwilligen Vorlage der Körperschaftsteuererklärung errechnet worden sein.

 

 

 

Nachweise – Verrechnungspreise in Spanien

Konkret handelt es sich um folgende Nachweise für die Verrechnungspreise in Spanien, die vom Steuerschuldner erbracht werden müssen:

  • Master File: In dieser Datei sind sämtliche Informationen zu Vorgängen enthalten, die zwischen Mitgliedern des Konzerns abgewickelt worden sind.
  • Local File: Diese Datei enthält die vom ansässigen Steuerzahler zusammengestellten speziellen Nachweise.
  • Country-by-Country report: Dieses Informationsformular ist lediglich dann vorzulegen, wenn der Umsatz des Konzerns den Betrag von 750 Millionen Euro überschreitet.

Wie bereits eingangs bemerkt worden ist, gilt der Nettoumsatz als Indikator, der bei der Vorbereitung der Nachweise zu den Verrechnungspreisen in Spanien heranzuziehen ist, und zwar wie folgt:

  • Weniger als 45 Millionen Euro Nettoumsatz: Unternehmen, die einen Nettoumsatz von weniger als 45 Millionen Euro erwirtschaften, sind lediglich zur Vorlage einer Erklärung beim Finanzamt verpflichtet, in der folgende Daten enthalten sein müssen: Name und/oder Firmenname der Unternehmen, mit denen der Vorgang abschlossen worden ist, Merkmale, Art und Betrag der verbundenen Geschäfte, gewählte Bewertungsmethode und Vergleichbarkeitsanalyse.
  • Mehr als 45 Millionen Euro Nettoumsatz: Unternehmen mit einem Nettoumsatz von mehr als 45 Millionen Euro sind verpflichtet, gemäß den allgemeinen Regeln spezielle Nachweise für die verbundenen Geschäfte zu erbringen. Diese Unterlagen bestehen aus zwei Teilen: Zum einen aus einem Masterfile mit Informationen zum Konzern, seiner Struktur, seinem Kerngeschäft, seiner Finanz- und Steuertätigkeit. Zum anderen aus einem Local_File, in dem ausschließlich Informationen zum ansässigen Steuerzahler enthalten sind.

Zusammenfassung – Verrechnungspreise in Spanien

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die vom spanischen Finanzamt geforderten Nachweise für die Verrechnungspreise in Spanien in direktem Zusammenhang mit dem Nettoumsatz stehen.

Víctor Sáez

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Arintass

Unternehmensberater in Spanien