Fachpersonal des Finanzministeriums bittet darum, die Einkommensteuererklärung bis September zu verlängern, eine Initiative, die durch die schwerwiegende COVID-19-Pandemie ausgelöst wurde. Sie bestehen darauf, die Frist um drei Monate zu verlängern, damit die Steuerzahler, vor allem ältere Menschen, risikofrei in die Steuerbüros begeben können.

Der wachsende Druck auf das Finanzministerium, die Frist der Einkommenssteuererklärung aufgrund der Coronavirus-Pandemie zu verlängern, ist von der Inkassoabteilung ausgegangen. Der Zusammenschluss der Steuerbeamten des Finanzministeriums hat die Steuerbehörde AEAT gebeten, die Frist bis Ende September zu verlängern, welche am 1. April begonnen hat und für die bereits mehr als 430.000 Erklärungen eingereicht worden sind.

Vor einigen Tagen teilte das Finanzministerium mit, dass es die angesetzte Frist für die Einreichung der Einkommenssteuererklärung bestehen bleibt und dass sie vorerst am 30. Juni enden werde.

Bei Gestha (Fachverband des Finanzministeriums) drängen sie darauf, dem Beispiel der regionalen Finanzverwaltung in Guipuzcoa oder Alava zu folgen und die Frist angesichts der gelebten Ungewissheit, die mit der Dauer der Pandemie und den vom Alarmzustand gesetzten Eindämmungsmaßnahmen verbunden ist, zu verlängern.

Damit vor allem ältere Menschen, die sich weiterhin für den physischen Weg entscheiden, in den Büros des AEAT eine angemessene Versorgung ohne gesundheitliche Risiken erhalten können, wird voraussichtlich ab dem 13. Mai zunächst mit der Bearbeitung von Vordrucken begonnen.

Die Verlängerung geht von der Union der Techniker des Finanzministeriums aus und würde ermöglichen, dass 4,9 Millionen Meldepflichtige, darunter 3,1 Millionen Selbständige, Zeit gewinnen, um die Erklärungen mit ihren Steuerberatern vorzubereiten, wegen der Komplikationen, die durch die derzeitige Beschränkung verursacht werden.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sich die Beratungsfirmen im Juli auf die Körperschaftssteuererklärungen konzentrieren und dass der August im Allgemeinen ein Urlaubsmonat ist, wird auch für die Steuerberatungsfirmen die Möglichkeit analysiert, eine zusätzliche Marge zu gewähren sowie den Selbständigen die Möglichkeit zu geben, vor dem 20. April auf das System der Modelle zu verzichten.

Gestha hat auch darum gebeten, den Plan für telefonische Unterstützung (Le Llamamos), der bereits Tausende von Steuerzahlern unterstützt hat, zu verstärken, eine Zahl, die angesichts der derzeitigen Situation noch steigen wird. Der Dienst beginnt erst am 5. Mai und die Vereinigung bittet darum, ihn auf die zweite Aprilhälfte vorzuziehen, um die Fernhilfe zu beschleunigen und so die persönliche Unterstützung, die sie im vergangenen Jahr von 1,8 Millionen Steuerzahlern erhalten hat, zu reduzieren. Das Fachpersonal des Ministeriums schätzt, dass 14,87 Millionen Steuerzahler 11,927 Millionen Rückerstattungen erhalten werden, was 70% der Erklärungen entspricht.

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